Skip to main content

Geschlossene Deklaration

Die geschlossene Deklaration bei Katzenfutter gibt Auskunft über die sog. Futtermittelgruppen wie beispielsweise Fleisch und etwa tierische Nebenerzeugnisse bzw. Getreide und pflanzliche Nebenprodukte, die in dem jeweiligen Katzenfutter enthalten sind. Eine nähere Bezeichnung erfolgt nicht.
 

Somit erfährt der Verbraucher lediglich, dass die jeweilige Katzennahrung aus einer nicht näher bestimmten Prozentzahl diverser Fleischprodukte oder beispielsweise diverser tierischer Nebenerzeugnisse besteht.

Die geschlossene Deklaration bedient sich somit zur Erfüllung der Kennzeichnungspflicht von Fertigfuttermittel für die Katze ausschließlich sog. Gruppenbezeichnungen. Eine klassische Gruppenbezeichnung ist die Bezeichnung "Getreide". Hierunter fallen nicht nur die bekannten Getreidesorten wie Weizen, Hafer und Gerste, sondern auch Mais und Reis.

Die Gruppe "tierische Nebenprodukte" beinhaltet alles, was von einem Schlachttier stammt und für die Herstellung von Futter für die Katze verwendet werden darf. Hierbei kann es sich um Innereien, um Häute, Federn, Schweinebraten oder etwa um diverse Schlachtkörperteile handeln. 

Die geschlossene Deklaration gibt dem Verbraucher somit weniger konkrete Anhaltspunkte über die spezifische Zusammenstellung des Katzenfutters. Aus welchen konkreten Ausgangsstoffen das Katzenfutter besteht, erfährt der Verbraucher nicht.

Mengenangaben werden auch nicht genannt. Dies muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass solches Futter nicht hochwertig ist. So können sich durchaus unter der Bezeichnung "tierische Nebenerzeugnisse" höherwertige Zutaten verbergen.



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *