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Rohasche

Rohasche definiert den Anteil anorganischer Stoffe in Katzenfutter und dient als Richtwert für den Gehalt an Mineralstoffen. Der Gehalt an Rohasche lässt sich durch eine bei 550°C verbrannte Futtermittelprobe ermitteln. Nicht verbrannte Substanzen zählen in der Lebensmittelindustrie zur Rohasche.

Der Begriff umfasst sowohl wertvolle Mineralstoffe, aber auch unerwünschte Stoffe und Verunreinigungen wie Sand, Staub oder Silikat. Den tatsächlichen Anteil an für das Tier verwertbaren Spurenelementen erhält man durch die Lösung der Rohasche in Salzsäure.

Die bereinigte Asche gibt den wahren Mineralstoffgehalt wieder und wird in der Lebensmittelindustrie als Reinasche bezeichnet. Durchschnittlich enthält Katzenfutter je nach Sorte zwischen 5 und 10 Prozent Rohasche.

Frisches Rindfleisch weist zum Vergleich lediglich 2,5 Prozent Rohasche auf. Grundsätzlich hat der prozentuale Anteil an Rohasche in Katzenfutter keinen direkten Einfluss auf die Futterqualität, da es sich bei ihr sowohl um wertvolle Mineralstoffe als auch um unverdauliche Nebenprodukte handeln kann.

Laut EU-Futtermittelrecht dürfen Hersteller alternativ auf die Begriffe “anorganische Stoffe“ und “Ascherückstände“ zurückgreifen.



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