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Rohprotein

Der Begriff Rohprotein entstammt der Lebensmittelanalytik und definiert die Summe aller stickstoffhaltigen Verbindungen im Katzenfutter. Bei Rohprotein kann es sich um Muskelfleisch, aber auch um Erzeugnisse wie Fell, Federn oder Hufe handeln.

Als reiner Wert gibt der Anteil an Rohprotein daher keinen Aufschluss über die Qualität oder Verwertbarkeit der enthaltenen Proteine.
 
Der Anteil von Rohprotein in Katzenfutter ist abhängig von den Inhaltsstoffen und der verwendeten Fleischart. Grundsätzlich fällt der Anteil an Rohprotein in Nassfutter wegen des Wassergehalts geringer aus. Im Falle des Trockenfutters entfällt der Wassergehalt, wodurch ein erhöhter prozentualer Anteil an Rohprotein zustande kommt.
 
Weder Nass- noch Trockenfutter sollte mehr als 45% Rohprotein enthalten. Der reine Gehalt an Protein ist für die Verwertbarkeit irrelevant. Tierisches Protein ist pflanzlichem Protein vorzuziehen.
 
Billiges Katzenfutter mit Füllstoffen wie Weizen oder Getreide hingegen belasten die Gesundheit des Tieres und führt zu Verdauungsstörungen. Hochqualitatives Protein ist überwiegend für Muttertiere, trächtige Tiere und Kitten relevant. Ältere Katzen besitzen grundsätzlich einen verringerten Bedarf an Rohprotein.



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